Tipps für einen Fotograf im Mietstudio: Warum es sinnvoll sein kann, als Fotograf ein Fotostudio zu mieten

Warum ein Fotostudio mieten?

Der Hauptvorteil des Fotografieren in einem Studio ist natürlich die Möglichkeit, die Qualität und die Menge des Lichts zu kontrollieren und zu gestalten. Ebenso werden äußere Einflüsse wie Kälte, Wärme, Regen, Sonnenschein, Nebel usw. eliminiert. Das Fotografieren unter dem Studiolicht ermöglicht es, mit fast jeder Kamera scharfe und gute Bilder zu machen. Natürlich kann es eine Menge Geld kosten sich ein Studio zu mieten, dafür sammelt man aber viele Erfahrungen ohne sich gleich eine komplette Ausrüstung kaufen zu müssen. Weiterhin können auch (neben) berufliche Fotografien die Kosten für eine Mietstudionutzung in den eigenen Preis einkalkulieren.

Daher ein paar Tipps, warum man ein als Fotograf ein Mietstudio aufsuchen kann

Fotostudio mieten / Mietstudio suchen

Eigentlich sollte es nicht sonderlich schwer sein, ein Fotostudio zu finden. Auf ein paar Dinge sollten vor dem Buchen allerdings geachtet werden:

  • Kosten – Die Kosten können sich von Studio zu Studio ändern, jedes Studio hat ggf. ein anderes Preismodel. In meinem Fotostudio in der Nähe von Lüneburg gibt es einen Festpreis pro Studio inkl Technik. Andere Studios verlangen einen Grundpreis und dann je genutzter Technik. Deswegen lohnt es sich, zu überprüfen und zu vergleichen.
  • Größe – Je größer, desto besser. In größeren Räumen hat man automatisch mehr kreative Freiheiten.
  • Verborgene Kosten – Passt auf, dass nicht noch verborgene Kosten, wegen zum Beispiel der Nutzung der Ausstattung oder der Hintergrundpapiere oder Reinigung abgerechnet werden.
  • Überstunden – Plane den Zeitablauf möglichst genau, um weitere Kosten bei Zeitüberzug zu vermeiden. Lieber großzügig planen, als unter Zeitdruck zu fotografieren.
  • Ausrüstungsmiete – Meistens ist die Miete für die Ausrüstung schon in der allgemeinen Miete eingeschlossen. Ist dies nicht der Fall, überprüfe bitte, was von der Ausrüstung noch zusätzlich bezahlt werden soll.
  • Assistenz – Manchmal bietet das Studio einen Assistenten an (natürlich auch kostenpflichtig). Ein solcher Assistenz kann nützlich sein, um sich mit der vorhandenen Ausrüstung bekannt zu machen. Es kann allerdings auch eine gewisse Anspannung entstehen.

Wenn das richtige Studio gefunden ist, kann es trotzdem schwer werden, tatsächlich zu Buchen. Oftmals ist es die Angst vor Misserfolgen. Doch dazu gibt es nicht im geringsten einen Grund. Hier sind noch ein Paar Tipps:

Fotografieren im Studio

  • Das Talent – An erster Stelle steht wahrscheinlich der Punkt, dass sich in Deinem Bekanntenkreis eine gutaussehende Person befindet, den (oder die) Du fotografieren kannst. Auch wenn es stimmt, dass es mit professionellen Models einen Unterschied macht, ist es nicht unbedingt notwendig ein Model zu extra zu buchen. Es ist einfach nur wichtig, dass man jemanden Interessantes zum fotografieren hat, der mitarbeitet. Ob ein Freund oder Bekannter ist ganz egal. Egal für wen Du Dich entschieden hast, es ist wichtig die Belichtung zu planen. Es ist sinnvoll mit jemanden zu starten bei dem Du dich wohlfühlst und Du keine Hemmungen hast, Sachen auszuprobieren. Auch Dein Model sollte an die gemeinsame Sache glauben und eine Vorstellung von dem haben, was im Studio fotografiert wird.
  • Zusammenarbeit mit dem Model – Du solltest das Model vor dem Shooting kennenlernen um eine gewisse Leichtigkeit in das Shooting zu bringen. Versuche, das Model in die Planung des Shootings mit einzubeziehen und Rücksicht auf dessen Ideen zu nehmen. Auch während des Shootings solltest Du mit dem Modell sprechen und Dich nicht hinter Deiner Kamera verstecken. Kommunikation ist sehr wichtig.
  • Das Licht – Am aufwendigsten ist wohl die Einstellung von dem Licht. Nimm Dir aber die Zeit dafür um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Überlege Dir vorher ein, zwei Einstellungen beim Licht und Kamera, sogenannte Sets. Je nachdem, wie viel Zeit Du hast .
  • Mache das Shooting zu einer Teamarbeit – Wenn Du die Möglichkeit hast einen weiteren Fotografen – am Besten einen Freund – mit ins Boot zu nehmen ist das nur empfehlenswert. Er kann Dir in vielen Dingen eine große Hilfe sein. Erstens wird ein Teil der Kosten übernommen und Du hast jemanden, der hilft das Licht und andere Requisiten aufzustellen.

Zusammenfassung

Wenn Du interessiert bist, Erfahrungen im Bereich Studiofotografie zu sammeln, ist es bestimmt der beste Weg sich ein Studio zu mieten. Fotokurse sind ebenfalls gut, erlauben aber keinen Spielraum für eigene Ideen. Ein eigenes Studio Daheim aufzubauen kann sehr teuer werden. Natürlich nimmt es Zeit und Geld in Anspruch, aber Du lernst neue Dinge dazu und hast keine Verpflichtungen. Die Angst vor dem Misserfolgen ist etwas, dass wohl alle Fotografen auf Ihrem Wege erfahren und auch überwinden.

215 Tagen alt Von in Fotografie , Technik & Zubehör | Folgen Sie dem SonyAlphaMag über den RSS feed. Schreiben Sie einen Kommentar oder setzen Sie einen Trackback!

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